23.04.2026

Investition in die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts OÖ

Mit dem Neubau am Campus Hagenberg der Fachhochschule OÖ setzt Oberösterreich eine gezielte und zukunftsorientierte Investition in Bildung, Innovation und Standortqualität. Es geht dabei nicht um ein einzelnes Gebäude, sondern um die langfristige Sicherung und Weiterentwicklung eines zentralen Technologie- und Bildungsstandortes des Landes.

v.l.: Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner, MMag.a Isolde Perndl, (Kaufmännische Geschäftsführerin der Fachhochschule Oberösterreich), Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und FH-Prof. DI Dr. Michael Rabl, MBA, (Präsident der Fachhochschule Oberösterreich). © Land OÖ
v.l.: Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat Markus Achleitner, MMag.a Isolde Perndl, (Kaufmännische Geschäftsführerin der Fachhochschule Oberösterreich), Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer und FH-Prof. DI Dr. Michael Rabl, MBA, (Präsident der Fachhochschule Oberösterreich). © Land OÖ

Der Campus Hagenberg ist seit Jahren ein Aushängeschild für Informationstechnologie, Digitalisierung und angewandte Künstliche Intelligenz. Er bildet hochqualifizierte Fachkräfte aus, ist eng mit der regionalen und internationalen Wirtschaft vernetzt und spielt eine wichtige Rolle in der KI-Exzellenzstrategie des Landes Oberösterreich. Gleichzeitig ist die bestehende Infrastruktur, insbesondere das jetzige FH1-Gebäude, baulich und funktional an ihre Grenzen gestoßen. 

Mit der Investition von rund 61 Millionen Euro in den Neubau des FH1-Gebäudes wird daher: 

  • ein technisch veraltetes Gebäude ersetzt,
  • dringend benötigter Raum für Lehre, Forschung und Innovation geschaffen,
  • die Anmietung von externen Flächen beendet,
  • ein moderner, attraktiver Campus mit hoher Aufenthaltsqualität entwickelt und
  • ein neuer Ankerpunkt für den Softwarepark Hagenberg geschaffen. 

Der Neubau bündelt künftig Studienbetrieb, Forschung, Serviceeinrichtungen, Mensa und Begegnungsräume an einem Standort und schafft damit die Voraussetzungen für qualitatives Wachstum. Davon profitieren nicht nur die Fachhochschule OÖ und der Softwarepark Hagenberg, sondern der gesamten Wirtschafts- und Bildungsraum Oberösterreich. 

Diese Investition ist ein klares Bekenntnis des Landes OÖ zur Sicherung hochqualifizierter Fachkräfte, zur Stärkung des Innovations- und Technologiestandortes Hagenberg sowie zur nachhaltigen Entwicklung des Mühlviertels als Bildungs- und Arbeitsregion. Oberösterreich investiert damit vorausschauend und verantwortungsvoll in jene Bereiche, die über die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes in den nächsten Jahrzehnten entscheiden: Bildung, Forschung und Innovation.

Die Investition von rund 61 Millionen Euro setzt sich zusammen aus 

  • den Baukosten für den Ersatz- und Erweiterungsneubau mit rund 9.000 m² Nutzfläche
  • den technischen Anlagen und modernen Forschungs- und Lehrinfrastrukturen
  • der Gestaltung hochwertiger Frei- und Grünräume
  • der Neuordnung der Verkehrs- und Parkplatzsituation sowie
  • den Kosten für Planung, Honorare, Finanzierung und Umsatzsteuer.

Darüber hinaus sind auch die Einrichtungskosten für zeitgemäße Hörsäle, Labors und Servicebereiche enthalten. Weiters umfasst die Gesamtsumme die anteiligen Grundstückskosten für den Erwerb des Meierhofs sowie der Rückbau des bestehenden, technisch überholten FH1-Gebäudes. 

Die Investition bildet damit das vollständige Gesamtprojekt Campusentwicklung ab und schafft eine dauerhaft nutzbare, moderne Infrastruktur für Lehre, Forschung und Innovation am Standort Hagenberg. 

Der Campus Hagenberg der FH Oberösterreich hat seit der Eröffnung des ersten Studiengangs im Jahr 1994 eine dynamische Entwicklung durchlaufen. Auf die Eröffnung des – nunmehr technisch veralteten – Baus FH1 im Jahr 1999 folgte 2004 der Bau FH2. Zu dieser Zeit gab es rund 1.000 Studierende und rund 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verwaltung, Lehre und Forschung. 2012 ging schließlich der Bau FH3 in Betrieb, der die heutige Dimension von rund 1.600 Studierenden, rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 22 Studiengängen – je zur Hälfte Bachelor und Master – und etwa 110 laufende Forschungsprojekte erst ermöglicht hat.

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