07.11.2025

KI als Partner in der Softwareentwicklung

Mit einer hochkarätigen Auftaktveranstaltung startete die neue Reihe „Softwarepark Impulse“ erfolgreich im Softwarepark Hagenberg. Vor vollem Haus diskutierten Expert:innen das brisante Thema „KI und ihre Auswirkungen auf die Softwareentwicklung“. Das Resümee: KI kann vieles, doch sie ersetzt nicht den Menschen.

V. l.: Thomas Kern, TIMED Center, Werner Kurschl, FH OÖ, Roland Wingelhofer, STIWA Group, Stephan Winkler, Softwarepark Hagenberg, Stephanie Blaha, Porsche Informatik GmbH © Business Upper Austria
V. l.: Thomas Kern, TIMED Center, Werner Kurschl, FH OÖ, Roland Wingelhofer, STIWA Group, Stephan Winkler, Softwarepark Hagenberg, Stephanie Blaha, Porsche Informatik GmbH © Business Upper Austria

Die Veranstaltung bot den 120 anwesenden Gästen aus Unternehmen, Forschung und Wissenschaft einen tiefen Einblick in die Chancen und Herausforderungen der künstlichen Intelligenz. Die Vorträge reichten von technologischen Grundlagen über praxisnahe Anwendungen bei Porsche Informatik bis hin zu den grundlegenden Auswirkungen auf die Ausbildung in der Informatik.

Code braucht Köpfchen

Das zentrale Ergebnis der Veranstaltung: KI bietet enorme Chancen und kann Software-Entwickler:innen heute bereits effektiv unterstützen, doch der anfängliche Hype ist einer nüchternen, produktiven Einschätzung gewichen. KI ist ein mächtiges Werkzeug, das den Faktor Mensch jedoch nicht ersetzt. Die Qualität der Ergebnisse hängt nach wie vor entscheidend von der fachkundigen Steuerung und Bewertung durch den Menschen ab. „Wenn Sie KI fürs Codieren nutzen und den von der KI erhaltenen Code nicht nachvollziehen können, bauen Sie ihn lieber selbst auf. Dann war es ein ‚nice try‘, aber nicht mehr“, hielt Stephanie Blaha von der Porsche Informatik GmbH fest.

KI als Assistent statt Konkurrent

„Die enorme Resonanz auf unsere Auftaktveranstaltung zeigt, wie wichtig der Diskurs über die praktische Anwendung von KI in der Softwareentwicklung ist. Es wurde deutlich, dass KI zwar ein Gamechanger ist, ihre Stärke aber in der Synergie mit der menschlichen Expertise liegt – als Assistent, der Routinearbeiten übernimmt und so Kapazitäten für komplexe Problemlösungen schafft“, freute sich Stephan Winkler, wissenschaftlicher Leiter des Softwareparks Hagenberg, über den gelungenen Abend.

Nächster Termin fixiert

Das nächste Treffen der Softwarepark Impulse findet am 12. März 2026 zum Thema „Quantencomputing und seine Auswirkungen auf die Softwareentwicklung“ im Software Competence Center Hagenberg statt.
 

Kontaktpersonen:

Astrid Kern, Projektassistentin Softwarepark Hagenberg, Business Upper Austria
Astrid Kern
Projektassistentin

Office Management

astrid.kern(at)biz-up.at